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Journey of Destruction

Point of ViewBearbeiten

Dean PoV:

Klingeling! Dean blickte auf und sein Gesicht verfinsterte sich. Seine Erzfeindin kam mit einer Schönheit durch die Tür. Schlimmer noch, dass sie geradewegs auf sie zusteuerten. „Guten Tag, Tweedledum, guten Tag, Tweedledee“, grüßte die Weißhaarige. Dean warf ihr dafür einen Todesblick zu. Er schaute zu seinem Bruder. Dieser nickte. „Mélanie Cillian?“, fragte Sam. Die Angesprochene nickte. „Und deine unglaublich lustige Freundin ist?“, fragte Dean sarkastisch. „Lynn“, antwortete diese und warf ihre weißen Haare nach hinten, worauf Dean ihr wieder einen Todesblick zu warf. Er schaute erst kurz Sam an, bevor er beleidigt aus dem Fenster schaute. Die beiden Frauen setzten sich inzwischen. „Ich bin Sam, das ist mein Bruder Dean.“ Nach dieser Aussage blickte Dean seinen Bruder wütend an und bedachte ihn mit einem Wie-kommt-der-auf-die-Idee-unsere-echten-Namen-zu-sagen-Blick. Dann ignorierte Sam ihn sogar noch. „Wir untersuchen solche Fälle, wie sie an der Uni geschehen sind.“ Es wurde Zeit, dass er sich mal einmischte. Daraufhin wandte er sich an die Schöne. Nach Sams Beschreibung musste sie Mélanie sein. „Deswegen brauchen wir deine Hilfe! Du hast beide gefunden. Was weißt du?“ Sie wollte gerade etwas sagen als ihre unverschämte Freundin zwei Caipirinha bestellte. Nachdem sie diese dann auch bekamen, fing Mélanie an: „Tamara war immer nett und höflich, nur ein bisschen schüchtern. Sie war gut in der Schule und ging auch nicht viel auf Partys. Jungs waren ihr auch ziemlich egal.“ „Dann bin ich ihr noch nicht begegnet“, unterbrach Dean sie und grinste sie charmant an. Als Antwort bekam er zwei hochgezogene Augenbrauen von beiden Mädchen und ein Glucksen von Nebenan.

Mélanie hatte sich schnell wieder eingekriegt und machte weiter: „Na ja, egal. Jedenfalls würde sie nie vom Dach springen. Wir saßen in Mathe fast immer zusammen, sie war sozusagen meine einzige Freundin hier auf der Uni.“ „Und die andere?“, fragte er. Mélanie antwortete nicht sofort. Dean wurde aufmerksam. Immer wenn jemand zögert eine Antwort zu geben, dann ist es entweder eine Lüge oder eine wichtige Information, die man ihnen vorenthalten will. Sie biss sich auf die Lippe und holte tief Luft bevor sie sprach: „Julia Weidemanns war früher mit mir befreundet. Dann gingen wir getrennte Wege. Plötzlich traf ich wieder und ich fühlte mich unwohl. Ich wollte, dass sie so schnell wie möglich wieder verschwindet …“ sie brach ab mit Tränen in den Augen. Dean wusste, dass sie mit den Nerven am Ende war. Weswegen jetzt die Weißhaarige weitersprach. „Mél erzählte mir, dass sie selbstbewusst, energisch und arrogant war. So eine begeht doch kein Selbstmord.“ „Was glaubt ihr, war es dann?“, fragte Sam. Lynn schüttelte den Kopf. Sie hatte keine Idee, was es sein könnte. „Ein Geist“, hauchte Mélanie mit tonloser Stimme. Alle starrten sie erstaunt an. `Weiß sie etwas?´, fragte er sich im Stillen. „Immer wenn ich in den Unterrichtstrakt komme, wird mir kalt, als wäre ein Geist in der Nähe.“ `Ein Geist?´ Er schaute zu Sam. In seinem Blick las er, dass er genau das dachte was er selbst auch dachte. Wir müssen ihnen die Wahrheit sagen. Sam ergriff das Wort: „Du hast recht. Es ist ein Geist hier und ja, er begeht diese Morde. Wir waren auf dem Dach und haben nachgeforscht. Wir wissen nur nicht warum er das macht.“ Die beiden Frauen schauen sie verständnislos an. Lynn gewann als erste ihre Fassung wieder. „Wollt ihr damit sagen, dass es Geister gibt?“ „Ja“, antworteten sie einstimmig. „Und Vampire und Werwölfe, Hexen und Dämonen?“ „Ja“ Nach der Enthüllung schaute Mélanie Sam so entsetzt an, dass Dean beinahe laut losgelacht hätte. „Wer seid ihr? Und warum erzählt ihr uns das?“, fragte sie mit schwacher Stimme. Dean ergriff das Wort, schließlich war er der Ältere. „Wir sind Hunter, die diese übernatürlichen Dinge jagen und …“ Er suchte nach dem richtigen Wort, denn er wollte sie nicht noch mehr verängstigen als sie sowieso schon war. „ … unschädlich machen.“, erklärte ihr Dean. Mél schüttelte ihr langes braunes Haar. „Entschuldigt mich!“ Daraufhin rannte sie aus dem Café. Er wollte aufspringen und ihr nach, doch Sam hielt ihn fest. Lynn trank noch schnell ihren Cocktail aus bevor sie sich mit einem „Danke für die Drinks“ verabschiedete und ebenfalls verschwand.


Winchester PoV:


„Meinst du Mélanie geht es gut?“ Dean schaute seinen Bruder genervt an. „Sie hat erfahren, dass die Welt, so wie sie sie kannte, gar nicht existiert. Es ist normal, dass sie so reagiert.“ Damit wendete er sich wieder der Tasche zu. „Komm, wir müssen die Geschichte des Colleges überprüfen und am besten diese Mélanie Cillian auch.“ „Mélanie hat nichts damit zu tun!“, fuhr Sam ihn an. „Beide Mädchen saßen neben ihr und beide sind jetzt tot.“ Sam biss sich auf die Lippe. Dean bedachte ihn mit einem vielsagenden Blick. „Na dann, los geht’s!“ Damit nimmt er die gepackte Tasche und ging aus dem Zimmer.

„Guten Tag, ich bin Derek Boulder und das ist mein Kollege Bill Smith. Wir sind vom Sicherheitsdienst der Uni. Wir möchten gerne die Akte von einer Person haben.“ „In Ordnung. Wie heißt denn diese Person?“ „Mélanie Cillian.“ Die Frau von der Stadtverwaltung tippte auf ihrem Computer herum und drehte den Bildschirm zu den beiden Jungs. „Hier haben wir Miss Cillian.“ Dean und Sam beugten sich über den Bildschirm. „Melanie Cillian, geboren 15. 8. 1984, sie ist 2000 nach Amerika gekommen, dann ging sie weiter zur High School und danach zur Uni. Sie hat nie zuvor mit irgendetwas Kriminellem zu tun gehabt, noch nicht mal einen Strafzettel.“ Dean schaut zu Sam. „Merkwürdig nur, dass nichts über ihre Vergangenheit drin steht. Wo war sie, bevor sie nach Amerika kam?“, bemerkte dieser. „Hast du ihre Adresse?“ Dean schaut nach. „Sie wohnt auf dem Campus der Uni.“ „Was?“ Dean schaute ihn an. „Wir sollten ihr nochmal einen Besuch abstatten.“

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