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Journey of Destruction

ZickenkriegBearbeiten

Nachdem Lynn Mélanie eingeholt hatte, versuchte sie sie erst einmal zu beruhigen. „Komm schon, wir müssen das erst einmal in Ruhe überdenken. Die Zwei können auch irgendwelche Psychopathen sein.“ Mélanie lachte leise, obwohl ihr einzelne Tränen die Wange runterliefen. „Du müsstest sie schließlich erkennen.“ „Ey!“, protestierte Lynn und umarmte Mélanie einmal richtig, bevor sie zum Campus zurückliefen.

„Ob es überall welche gibt?“, fragte Mélanie zwei Stunden später in die Stille des Zimmers und riss Lynn so aus ihren Gedanken, welche gerade dabei gewesen war mit einem ihrer Arbeitskollegen zu telefonieren. „Ich ruf morgen wieder an“, verabschiedete sie sich, bevor sie sich zu der Jüngeren umdrehte. „Überall was?“ „Geister, Dämonen, das ganze Pack“, fragte die Dunkelhaarige und setzte sich im Bett auf. „Naja, ich bezweifle, dass es nur Amerika wäre, auch wenn es als wildes Land beschrieben wird. Warum fragst du?“ „Ob es in Deutschland auch solche Geister gegeben hätte?“ „Mél“, seufzte Lynn und setzte sich mit auf ´s Bett. „Ich bin sicher, dass es überall solche Geister gibt, vielleicht auch Schlimmere. Aber mal im Ernst, es gibt Werwölfe! Ich hoffe sie sind so, wie sie in den alten Filmen waren und nicht so wie in den Neuen.“ Mélanie lachte über Lynns Vorfreude, auch wenn es etwas makaber werden würde, wenn sie so einem Biest wirklich mal begegnen sollten. „Ob ´s Dracula auch gibt?“



Bis zum Abend hin, diskutierten die beiden Frauen darüber, ob es irgendwelche Filmgestalten wirklich gab, wobei sie dann endeten, dass der Weihnachtsmann der nette Bruder vom Teufel ist und Clowns die Welt erobern wollen, worauf Lynn bekannt gab, dass sie sich dann freiwillig selbst beerdigte.



„Mél?“ „Mh?“ Die Weißhaarige stand in der Badezimmertür, sich gerade die Haare trocken rubbeln, während sie lächelnd dabei zusah, wie ihre Freundin langsam einschlief. Ihre Augenlider zuckten immer leicht, bevor sie zufielen, bevor sie sie wieder aufriss. „Was diese Brüder gesagt haben…“ Aber Mélanie war schon eingeschlafen.

„Ich wünschte du hättest dies nie erfahren müssen. Die Realität ist viel sicherer, wenn man sie mit Lügen schmückt.“



Der nächste Tag fing lockerer an. Beide Frauen redeten nicht über die Entwicklung, die ihr Leben plötzlich machte und beschäftigten sich lieber mit den Gedanken an das Wochenende, welches sie wieder zu Hause verbringen würden.



Lynn war gerade auf dem Weg, um Mélanie von Informatik für ´s Mittagessen abzuholen, als sie auf dem Campus ihrer „Lieblings“-Clique begegnete. Sie kannte ihre Beherrschung nur zu gut, weswegen sie versuchte so schnell es ging an den fünf Frauen und zwei Männern vorbei zukommen, ohne gesehen zu werden. Was mehr als hoffnungslos war. „Sieh an, Frankensteins Mutter ist immer noch hier.“ Frannie, die beste Freundin der Anführerin und ein kleines Ekel, außer man bedrohte sie, dann lief sie schreiend zu ihrer Mami. „Genau, wo ist denn unser kleiner Parasit, wie man so hört, soll sie die Toten gefunden haben. Wahrscheinlich war sie es selbst, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen!“ Audrey, die Anführerin, der Paris-Hilton-Verschnitte, sie war nicht einmal blond, verhielt sich aber wie der letzte Dreck. Ruhig weiter gehen, Mél wird dich nicht aufhalten können, wenn du diese Missgeburt zu Tode prügelst, dann fliegst du nicht nur vom Campus, sondern Mélanie ist auch alleine. „Was denn, haben du und die kleine Hure etwa Streit?“

Das war zu viel! Lynn musste eine Art Teleportation benutzt haben, denn sie war in wenigen Sekunden bei Audrey, zerrte sie an ihrem angeklebten Haar hoch und schlug mit ihrer Faust so fest zu, wie sie konnte. Sie hörte es knacken, bevor sie diese kleine Kakerlake zu Boden fallen ließ und der Freund dieser nachgemachten Paris-Hilton sich auf sie stürzte. Es war ein Gerangel aus Knochen und aufgeplatzter Haut, nicht sehr kräftezehrend, wenn man bedachte, dass die Typen in den Bars eindeutig gefährlicher waren, wenn sie erst einmal dachten, dass man sie betrog. Sie beförderte den zweiten Typen mit einem Tritt neben den Ersten, als sie sich erhob und das Blut von ihrer aufgeplatzten Lippe wischte. „Dafür lass ich diese kleine Missgeburt von der Uni fliegen und dich einsperren“, kreischte die Anführerin, während sie sich erhob und eine Hand vor ihre Nase hielt, aus der Unmengen an Blut tropfte. Jegliche Beherrschung, die Lynn noch gehabt hatte ging flöten und das nächste was sie spürte, war wie sie die kleine Ratte mit ihrem Körper zu Boden beförderte und dort auf sie einschlug. Am Rande bekam sie mit, wie aufgeregte Stimmen sprachen, einige jubelten sogar, andere versuchten sie zum Aufhören zu überreden, aber erst als zwei verschiedene paar Arme sie von der bewusstlosen Audrey hoch zerrten und ihre Arme hinter ihrem Rücken zusammen hielten, kam sie soweit zurück, dass sie einen der Professoren hören konnte, der ihr anscheinend versicherte, dass sie Campus-Verbot bekam. Sie zappelte immer noch, das Adrenalin in ihren Adern floss nur so und erst ein von weit gerufenes „Lynn“ und eine Stimme an ihrem Ohr „Sie ist schon bewusstlos, willst du sie auch noch umbringen“, brachte sie zu einer vollkommenen Starre und der Realisation, dass sich gerade wieder Mist angestellt hatte und es war eindeutig nicht mit einer der Bar-Prügeleien zu vergleichen. Shit!



Winchester PoV:



Dean und Sam hatten einige Probleme gehabt, die Weißhaarige von dem bewusstlosen Mädchen weg zu zerren. Zumindest stand fest, dass man sich nicht mit ihr anlegen sollte. Sams Bruder hielt die die Arme der Kleineren immer noch hinter ihrem Rücken zusammen, während Sam leicht nach vorne versetzt neben ihr stand, um sie zu ergreifen, sollte sie sich befreien. Ihr Gesicht war leicht zerkratz, ihre Lippe aufgeplatzt genauso wie ihre Fingerknöchel, wobei Sam sich nicht sicher war, ob überhaupt noch Haut auf den Knöcheln war, so viel Blut, wie die Sicht auf ihre Hände verdeckte. Die Professoren hatten ihre Freundin geholt, welche den Opfern keine Beachtung schenkte und sofort zu der Täterin lief. Sie nickte ihnen dankend zu, sobald sie sich die Verletzungen im Gesicht ihrer Freundin ansah.

Überall um sie herum waren Gespräche zu hören, die einen entsetz, die anderen ängstlich und ein paar sogar in Feierlaune. „Der letzte Haken war nicht schlecht, aber bei Nikkie´s letztens, hat die Schlägerei eindeutig noch besser ausgesehen, aber die Typen haben ja auch angefangen und sich gewährt.“

Die beiden Winchester sahen sich beide mit hochgezogener Augenbraue an und notierten sich im Geiste, dass sie später darüber fragen würden. „Miss Northman, kommen sie mit in mein Büro, Miss Cillian sollte sie begleiten“, wurden beide Frauen von einer älteren Dame angesprochen, die wahrscheinlich die Direktorin war. „Wir reden später“, murmelte Sam Mélanie zu, welche zwar leicht verwirrt schien, aber nickte und neben der Weißhaarigen lief, welche sich nicht einmal irgendeine Emotion anmerken ließ. „Ich wusste, dass sie einen Dachschaden hat“, Sam seufzte nur auf die Aussage seines Bruders.

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